
Emil Nolde - ein biographischer Überblick
Emil Nolde wird 1867 im Dorf Nolde bei Tondern geboren. Als Holzschnitzer ausgebildet, entwirft Nolde 1894 eine Postkartenserie, in der er Bergen menschliche Züge verleiht. Der Verkaufserfolg ermöglicht es ihm, freier Maler zu werden. 1902 heiratet Nolde die Dänin Ada Vilstrup. 1906/7 ist Nolde Mitglied der Künstlergruppe „Brücke“. Während Noldes im Sommer auf der Ostseeinsel Alsen wohnen, verbringen sie den Winter in Berlin. 1913/14 nimmt das Paar an einer Expedition in die Südsee teil. 1927 ziehen Noldes nach Seebüll; Nolde entwirft Wohnhaus und Garten. Das Nazi-Regime erklärt Nolde 1937 zum entarteten Künstler und verbietet ihm 1941 das Malen. Nolde aquarelliert heimlich und vollendet 1.300 „Ungemalte Bilder“. Nach dem Krieg erhält Nolde zahlreiche Ehrungen. Er stirbt 1956 in Seebüll. Sein Testament enthält die Gründungsurkunde für die Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde.
N E U A U F L A G E Emil Nolde. Mein Leben
Die Autobiografie Emil Noldes ist ein umfangreicher Lebensbericht, mit dem der Leser dem Maler auf einzigartige Weise näherkommt. "Ein Buch von Nolde ... wie seltsam", sagte Paul Klee. "Man liebt es von Anfang bis zum Schluß."
427 Seiten mit 24 farbigen Abbildungen, gebunden, 29,90 EUR
Bestellen unter info@nolde-stiftung.de


